..darkness..
ADS sucks

Also irgendwie hab ich das Gefühl ungebildet und dumm zu sein. Ich hab festgestellt, dass ich über ein umfangreiches Wissen an Musik und Entertainment verfüge. Aber bringt mich das im Leben weiter? Ich denke auch, dass ich nicht unbedingt schlecht am PC bin, aber bringt mich das im leben weiter ? Ich habe mal Energieelektroniker "gelernt". Also ich hab mich da so durchgemogelt. Ich weiß zwar was Strom und Spannung ist und in welchem Verhältnis das zueinander steht. Ich weiß bestimmt auch noch viel mehr, kann aber nicht drauf zugreifen. Ich denke nicht, dass mich das im Leben weiter bringt. Ich hatte nie Lust in meinem Leben zu lernen. Lernen im Sinne von, 
Nachmittage am Schreibtisch zu sitzen und wirklich nicht verstandenen Stoff aufzuarbeiten und zu festigen. Das is langweilig und irgendwie hab ich immer das Gefühl gehabt, dass nach kurzer Zeit ein Nebelschleier meine Augen betäubt. Ich ärger mich aber auch darüber dass ich so bin wie ich bin. Ich weiß nicht wo meine Stärken liegen. Ich möchte es aber gerne wissen, was ich gut kann. Elektrik macht mir einfach keinen Spaß mehr, weil ich nicht auf das Wissen, was ein Elektriker haben sollte fehlerfrei zurückgreifen kann. Es ist einfach zu lückenhaft. Ich fühl mich so wie einer der sagt dass Spannung in Ampere gemessen werden. Ich will die Schuld nicht anderen geben, aber meine Unsicherheit und Unlust am Lernen ist nicht nur meine Schuld. Ich wollte immer alles 120 %ig machen und war mir eigentlich immer recht sicher indem was ich tat, doch irgendwie wurde mir in meinem beruflichen Werdegang immer wieder Unsicherheit eingetrichtert. Und zwar durch das Image, was man haben sollte um nicht dumm dazustehen. Ich erinnere mich noch genau an meine erste Klingelschaltung. Ich konnte das nicht verdrahten. Ich wusste es nicht. Woher auch ?! Ich dachte mir ich bin dort um es zu lernen. Doch weit gefehlt. Ich wurde fast verspottet, weil ich das nicht konnte. Ich hab dann auch nie mehr jemanden gefragt, einfach weil ich dachte, man würde mich für dumm halten. Ich habe die Installationsschaltungen ( Lichtschalter, Lampe, Steckdose ) erst verstanden als wir schon die ersten Relaisschaltungen angefertigt hatten. Die Begriffe "korrespondierende Leitungen" waren mir völlig schleierhaft. Dieses elektrische Denken, d.h. eine Schaltung schon aus dem Kopf verdrahten zu können, hab ich erst nach meiner Ausbildung ausgeprägt. Vorher konnte ich nichmal ne stinknormale Ausschaltung verdrahten. Und heute steh ich vor einem 16 km langen Leitungssystem der Transall und muss das irgendwie auf die Kette kriegen. Ich kann das auch ein wenig. Ich hab viele Routinestörungen auf dem Kasten und kann diese auch wie aus dem FF fixen. Aber sobald irgendwas neues kommt, was ich noch nicht bearbeitet habe, dieses weiträumige Denken, geht bei mir im Kopf die Tür zu und innerlich beginne ich ja schon fast panisch zu werden. Diese Kettenreaktionen die bei dieser Mühle nunmal passieren können, im elektrischen Sinne, kann ich mir nicht erklären. Und ich hab heute immer noch Angst jemanden zu fragen, ob der mir helfen kann, weil ich innerlich immer noch an meiner Klingelschaltung arbeite und Angst hab verspottet zu werden. Ich möchte gerne was in meinem Leben machen, was ich wirklich gut kann. Wo ich niemanden mehr fragen muss. Im EDV Bereich vllt, oder am Auto schrauben. Ich weiß nicht was mir liegt. Mein Schatzi mein tim technischen Bereich. Nääää, kein Bock auf sowas. Sie sagt dass ich schon viel erreicht habe.Aber ich bin immer noch unzufrieden mit mir, weil ich das was ich 
beruflich ausübe nicht perfekt kann. Weil es mir keinen Spaß macht.
Ich hab keinen Plan was ich nach der Bundeswehr machen soll. Fluggerätemechaniker weiterzumachen steht außer Frage. Das will ich auf keinen Fall weitermachen. Wieder ein neues System zu lernen ist mir einfach zu viel. Ich hab noch nichtmal alles von der Trall auf der Pfanne und dann soll ich noch Airbus lernen oder Boeing ? Nää. Bestimmt nicht. Auf Webdesign hätte ich irgendwie Bock. Aber ich kann nicht zeichnen. Am liebsten hätte ich meinen eigenen Computerladen in dem ich Systeme auf den Kunden zusammenstellen kann. Darin liegen meine Stärken glaube ich. Gut, ich bin etwas aus der Materie, weil ja ständig was neues auf dem Markt ist. Aber das ist nicht so das Problem das aufzuarbeiten. Doch um einen Laden zu führen muss man Ahnung in der Buchhaltung haben, die ich nicht besitze weil ich von Finanzen nicht den blassesten Schimmer habe. Ich weiß was ich in meiner Lohntüte habe und was ich zu bezahlen habe und was eine Höhnchenschneklepfanne bei Edeka kostet aber das wars auch schon. Außerdem bin ich zu gutgläubig und mir fehlt es eindeutig an Autorität. Ich bin nicht Arschloch genug.
Fazit: Ich hasse Fachbücher. Ich mag es lieber wenn sich mit mir einer zusammensetzt und mir Grundprinzipielle Dinge erklärt anstatt Informationen aus langweiligen Scheißbüchern zu entnehmen. Ich hab nen Fernseher und nen DVD Player. Also macht mal Filme anstatt es aufzuschreiben. Kann man sich besser merken. Deswegen gucken Leute auch leiber Dokus als die Bücher zu lesen. Es macht für mich schon einen Unterschied ob ich eine Studie lesen muss die über 4000 Seiten geht oder ob ich die gleiche Studie auf BBC gucken kann ( Beispiel die Entwicklung von Kindern ). Ich hasse meine verschissene Krankheit. Und eigentlich spricht aus mir nur der Neid. ich frage mich womit ich es verdient hab mit so einer Scheiß Krankheit gesegnet zu sein. Ich weiß anderen Kindern gehts noch dreckiger und die können wahrscheinlich nicht verstehen warum ich hier so einen Herrmann mache. Aber mich nervt das. Ich will genauso sein wie der gute Durchschnitt, werde aber niemals daran kommen. Ätzend sowas
18.12.06 23:47


Kuschelweich

Ich bin grade alleine zu Hause und habe irgendwie den Drang zu schreiben. Den Drang dir immer und immer wieder zusagen wie sehr ich
dich liebe. Ich kann mein Glück kaum fassen dich endlich gefunden zu haben. Ich hab das Gefühl mein Leben mit Amateuren bisher verschwendet zu haben. Und auf einmal stehst du in meinem Leben. Du siehst mir in die Augen und scheinst sofort zu wissen was in mir vorgeht, was mit mir ist und wie es mir geht. Du bist bisher immer für mich da gewesen., hast mich mit meinem Problem unterstützt und verstehst wie ich denke. Und du liebst mich, wie mich bisher noch keiner geliebt hat. Du bist soviel reifer und erwachsener als alle anderen die ich kenne. Ich freue mich so auf unsere Zukunft. Auf das was wir uns alles vorgenommen haben. Vor nicht allzulanger Zeit war ich innerlich gebrochen. Habe was hinterhergetrauert was sowieso aussichtslos war. Du hast mir das innerhalb einer Sekunde genommen. Diese Last, die mich Tag für Tag und Nacht für Nacht begleitet hat. Ich fühle mich unendlich erleichtert. Ich bin dir so unendlich dankbar für alles was du für mich getan hast. Ich weiß, dass du dich immer vor mich stellen wirst, mich verteidigst, mir hilfst und mich immer wieder auffangen wirst, wenn ich drohe zu fallen. Du rüttelst mich immer und immer wieder wach und verhinderst, dass ich Dinge tue die mir hinterher Leid tun werden. Ich habe gerade so einen Run, dass ich die ganze Nacht schreiben könnte. Du gibst mir soviel Kraft. Kraft weiterzumachen, meinen Job zu überstehen. Das Leben wieder bei den Eiern zu packen und nicht immer in Selbstmitleid zu versinken. Ich weiß, dass ich nicht einfach bin. Mein ADS hindert mich nunmal an einigen Dingen. Ich konnte nie offen darüber reden, was mit mir ist. Doch jetzt kann ich es, weil ich weiß dass du hinter mir stehst und zu mir hälst. Es ist so wie in dieser Kuschelweich Werbung, wo die Waschmittelflasche in diese flauschigen Handtücher fällt. Ich bin die Weichspülerflasche und du verkörperst diese unglaublich weichen, flauschigen Frottehandtücher. Ich liebe Dich und ich hoffe, dass das für immer und ewig so bleibt. Kuss :-)
17.12.06 23:35


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